Tokio Reisebericht – Grandiose Sehenswürdigkeiten und wichtige Tipps für die größte Stadt der Welt

Tokio Titelbild

Vor und während unserer Japanreise haben wir immer wieder den selben Satz gehört: „Egal was ihr schon gesehen habt, wartet erst mal Tokio ab. Die Stadt wird euch den Boden unter den Füßen wegziehen.“

Ohne Wenn und Aber, das hat sie auch. Und zwar vom Feinsten. Bangkok, Singapur oder Kuala Lumpur – definitiv alles wunderbare Städte. Aber Tokio, puuh. Eine Stadt die man einfach nicht in Worte fassen kann. Ganz liebevoll haben wir ihr den Namen „Mutter aller Städte“ gegeben.

In unserem riesigen Tokio Reisebericht nehmen wir euch nun mit in die verrückteste und beeindruckendste Stadt der Welt. Wir zeigen euch gigantische Aussichtspunkte, das zweithöchste Gebäude weltweit, eine wahnsinnige Roboter Show und viele weitere Sehenswürdigkeiten in Tokio. Auch ein paar gute Reisetipps zur Stadt könnt ihr am Ende des Beitrags finden.

Inhaltsverzeichnis:

Die schönsten Stadtteile und Sehenswürdigkeiten in Tokio

Tokio war der letzte und mit Abstand auch beeindruckendste Stopp unserer Japanreise. Auf kein anderes Ziel haben wir uns mehr gefreut als auf die größte Stadt der Welt.

Dass es zwischen 38 Millionen Einwohnern auch jede Menge zu entdecken gibt, das brauchen wir euch bestimmt nicht erzählen. Zwei ganze Leben würde nicht ausreichen um alle Highlights der Stadt zu sehen.

Trotzdem haben wir in 6 Tagen wirklich viel geschafft und für euch alle Sehenswürdigkeiten nach den jeweiligen Stadtteilen in Tokio sortiert: Shinjuku, Harajuku, Shibuya, Minato, Akihabara, Taito und Sumida.

Sumida River in Tokio

Sehenswürdigkeiten in Shinjuku

Shinjuku ist einer der beliebtesten Stadtteile Tokios und hat uns völlig aus den Latschen gehauen. Bekannt ist er vor allem wegen seinen zahlreichen Bars, tausenden Restaurants und dem großen Rotlichtviertel. Die folgenden 5 Highlights solltet ihr auf keinen Fall verpassen.

Golden Gai

Golden Gai ist ein kleines Pubviertel, dass sich über ein paar Parallelstraßen zieht und sehr bekannt ist. Hier reiht sich wirklich eine Bar an die nächste und vor allem Samstag Abends ist hier gut was los.

Die extrem schmalen Gassen mit den vielen schnuckeligen Bars sind übrigens ein echter Hingucker. Eigentlich ist das komplette „Golden Gai“ ein einziges Fotomotiv. Aber Vorsicht: Abends ist es verboten Fotos zu schießen. Ihr solltet deshalb lieber untertags kommen wenn ihr ein paar Erinnerungen mit nach Hause nehmen wollt.

Das Besondere an den ganzen Bars: Sie sind mega klein und es passen nur wenige Leute rein. Außerdem müsst ihr bei den meisten Pubs noch eine Art „Eintrittsgebühr“ von 500-1000 Yen (ca. 4,05 – 8,10 €) zahlen. Es gibt aber auch ein paar wenige Ausnahmen wo die Gebühr nicht fällig wird.

Golden Gai Shinjuku Tokio Golden Gai Shinjuku Tokio Golden Gai Shinjuku Tokio

Piss Alley (Omoide Yokocho)

Wenn wir schon bei schmalen Gassen sind, dann darf auch die Piss Alley nicht fehlen. Schmaler geht es wirklich nicht! Außerdem ist die Piss Alley unglaublich atmosphärisch und hat uns sofort in ihren Bann gezogen.

Das liegt an den zahlreichen offenen Mini-Restaurants, die sich entlang der Straße ziehen und in denen ihr unbedingt einmal essen solltet. Bereits beim Durchlaufen werden euch die verschiedensten Gerüche in die Nasen steigen. Gegrillte Spieße, leckere Nudelsuppen, gebratener Fisch und vieles mehr. Einfach nur toll!

Ein paar der Restaurants haben schon Mittags geöffnet, die meisten Lokale allerdings erst am Abend. Spätestens dann ist aber richtig was geboten und die Piss Alley pulsiert richtig vor lauter Leben. Ein wirklich besonderer Ort!

Tokio Reisebericht: Piss Alley Restaurant in der Piss Alley Restaurant in der Piss Alley

Roboter Restaurant

Das Roboter Restaurant war ohne wenn und aber das durchgeknallteste und verrückteste Erlebnis unseres ganzen Lebens! Nach der Show sind wir einfach nur kopfschüttelnd vor dem Ausgang gestanden: „Äh…. Ist das wirklich grad passiert?“

Eigentlich ist das Roboter Restaurant gar kein Restaurant, sondern eine 90 Minuten lange Show bei der die schrägsten Dinge passieren. Sinn davon ergibt rein gar nichts. Aber wer braucht das schon wenn Dino-Roboter, Gitarre spielende Elfen und leuchtende Einhörner im Sekundentakt durch den Raum fliegen!

Was im Roboter Restaurant abgeht, glaubt man erst wenn man es mit eigenen Augen gesehen hat. Für uns ist es die Spitze des völlig durchgedrehten Tokios und ein absolutes „Must Do“.

Preise: Der Preis für die 90-minütige, extrem aufwendige Show ist natürlich nicht gerade günstig. Wenn ihr das Ticket online auf der offiziellen Seite bucht werdet ihr 7500 Yen (ca. 60 €) pro Person los.

Tipp zum Ticketkauf: Viele Hotels in Tokio bieten Rabattcodes für die Show an oder besorgen euch das Ticket direkt für einen günstigeren Preis. Bevor ihr also die Tickets Online bucht fragt zuerst in eurer Unterkunft nach. Wichtig ist, dass ihr es bereits mehrere Tage im voraus organisiert, da die Shows eigentlich immer ausgebucht sind.

Öffnungszeiten: Jeden Tag finden vier Shows zu den folgenden Uhrzeiten statt: 16:00 Uhr, 17:55 Uhr, 19:50 Uhr, 21:45

Tokio Tipp: Roboter Show Tokio Tipp: Roboter Show Tokio Tipp: Roboter Show

Kabukicho – Rotlicht und Party

Vor allem Nachts ist Kabukicho ein extrem beeindruckendes Stück Tokio. Sämtliche Straßen die sich durch das Rotlicht- und Partyviertel ziehen sind durch unzählige Werbetafeln beleuchtet. Eine größer als die andere.

Von den zahlreichen Bars, Discos und „speziellen“ Läden wollen wir gar nicht erst reden. Es sieht einfach völlig unwirklich aus und unsere Kinnlade ist nicht nur einmal nach unten geklappt.

Lasst euch einfach ein bisschen durch die Straßen treiben und genießt diese komplett andere Welt. So oft landet man ja schließlich nicht in Tokio.

Kleiner Hinweis: Kabukicho wird komplett von den Yakuzas kontrolliert und liegt somit in Händen der japanischen Mafia. Das soll euch aber jetzt keine Angst machen, sondern nur zeigen, dass auch Japan seine „verruchten“ Ecken hat.

Wir hatten keinerlei negative Erfahrungen dort und Kabukicho muss man einfach gesehen haben.

Kabukicho Stadtteil in TokioInfoschilder im Bezirk Kabukicho Kabukicho in Tokio Kabukicho in Tokio

Metropolitan Government Building

Kommen wir zum ersten Aussichtspunkt unserer Tokio Sehenswürdigkeiten: Das Metropolitan Goverment Building. Es ist das Rathaus Tokios und hat zwei Türme mit jeweils einem Aussichtsdeck auf 202 Metern.

Die Sicht von dort auf die Stadt ist wirklich atemberaubend schön. Wir empfehlen euch allerdings den Nordturm. Bei gutem Wetter könnt ihr dort am Abend die atemberaubendsten Sonnenuntergänge sehen. Ein absolutes Highlight.

Preis: Während bei den meisten anderen hohen Gebäuden ein ziemlich saftiger Eintrittspreis verlangt wird, kommt ihr hier kostenlos rein.

Öffnungszeiten: Der Nordturm hat fast jeden Tag von 9:30 Uhr bis 23:00 Uhr geöffnet. Geschlossen ist nur am 2. und 4. Montag des Monats. Der Südturm hat fast jeden Tag von 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet. Geschlossen ist nur am 1. und 3. Dienstag des Monats. Vom 29.12. – 03.01. haben beide Türme geschlossen.

Tokio Sehenswürdigkeiten: Aussicht vom Metropolitian Building Wir im Tokio Metropolitian Building

Tokio Reisebericht: Stadtteil Harajuku

Harajuku gilt als DAS Hipsterviertel Tokios. Ihr könnt dort jede Menge coole Shops, nette Bars und auch viele schräge Menschen antreffen. Vor allem am Wochenende wird Harajuku zu einem Anlaufpunkt der Cosplay Szene in Tokio.

Doch was ist Cosplay überhaupt? Beim Cosplay verkleidet man sich wie eine bestimmte Figur aus einem Manga und trägt das Outfit auch in der Öffentlichkeit. In Japan ist Cosplay seit vielen Jahren der absolute Renner und vor allem bei jungen Japanern extrem beliebt.

Die berühmteste Straße in Harajuku ist übrigens die Takeshita Dori. Es ist eine ziemlich verrückte Shoppinggasse mit jeder Menge ausgeflippter Läden und auch einigen verkleideten Menschen.

Unser Tipp: Kommt am besten Sonntags nach Harajuku. Es ist zwar ziemlich viel los, dafür treiben sich aber auch die meisten Cosplays rum. Wir hatten leider etwas Pech da es bei uns extrem geregnet hat und viele Zuhause geblieben sind.

Shop in Harajuku Tokio

Sehenswürdigkeiten im Stadtteil Shibuya

Shibuya ist ein weiteres Vergnügungsviertel Tokios und ähnelt auf den ersten Blick sehr stark den verrückten Straßen in Shinjuku. Allerdings gibt es in Shibuya kein Rotlichviertel und ihr werdet hauptsächlich die jüngere japanische Generation antreffen, die hier ordentlich feiern geht.

Shibuya Crossing

Die Shibuya Kreuzung ist mit Abstand die berühmteste Kreuzung der Welt und eines der größten Highlights in Tokio.

Wenn wir eines gefragt wurden seit unserer Japanreise, dann das: „Wart ihr auch bei dieser großen Kreuzung?“ Ja, waren wir. Und es war mal wieder, wie so ziemlich alles in Tokio, vollkommen abgefahren.

Die Shibuya Kreuzung ist ein sogenanntes Diagonalqueren. Das heißt, alle Fußgängerampeln der Kreuzung schalten gleichzeitig auf Grün, während alle Verkehrsampeln auf Rot wechseln. Plötzlich laufen tausende Menschen aus allen Himmelsrichtungen über die Straße.

Obwohl es wie das größte Durcheinander aussieht, wird hier niemand angerempelt und jeder bahnt sich unbeschadet seinen eigenen Weg durch die Menschenmasse. Extrem faszinierend. In Deutschland wäre das unmöglich!

Tipp: Vor allem am Abend, wenn die Sonne bereits untergegangen ist, sieht die Shibuya Crossing durch die gigantischen, leuchtenden Werbetafeln und die vielen Menschen am Beeindruckendsten aus.

Wir auf der Shibuya Crossing bei Nacht Shibuya Crossing bei TagMarco im Bezirk Shibuya

Karaoke singen im Uta Hibora

Einmal in einer Karaoke Bar den Superstar zum Besten geben ist ein Muss jeder Japanreise. Und nirgendwo geht das besser als in Shibuya. Fast alle 20 Meter findet ihr eine andere Karaoke Bar die mit teilweise richtig guten Angeboten locken.

Wir haben uns für das Uta Hibora entschieden. Es ist eine Karaoke-Kette und der günstigste Anbieter in ganz Japan.

Preise: Die Preise unterscheiden sich je nach Tag und Uhrzeit. Sie starten bei günstigen 150 Yen (ca. 1,20 €) pro 30 Minuten und pro Person. Am Wochenende und am Abend wird es allerdings schon deutlich teurer.

Im Preis ist übrigens eine Flatrate für alkoholfreie Getränke enthalten. Auch eine Alkohol-Flat könnt ihr für 850 Yen (ca. 6,90 €) pro Person dazu buchen. Echt günstig!

Öffnungszeiten: Das Uta Hibora, nicht weit von der Shibuya Kreuzung entfernt, hat von 11:00 Uhr am Morgen bis 06:00 Uhr am Folgetag geöffnet.

Sehenswürdigkeiten in Minato:

Der Stadtteil Minato ist vor allem durch seine zahlreichen Wolkenkratzer mit schönen Aussichtspunkten bekannt. Zwei der Besten haben wir euch hier zusammengefasst.

Tokio Reisebericht: Der Roppongi Hills Mori Tower

Der Roppongi Hills Mori Tower war für uns der schönste Aussichtspunkt in ganz Tokio. Das Gebäude ist 238 Meter hoch und hat an der Spitze ein großes, offenes Skydeck mit einem Hubschrauberlandeplatz.

Von dort habt ihr einen grandiosen 360 Grad Blick über die komplette Stadt ohne Glasscheiben. Geiler geht’s nicht! Allerdings hat das Skydeck nur geöffnet wenn es einigermaßen windstill ist und das Wetter passt.

Bei starkem Wind könnt ihr dagegen nur bis zur zweiten Aussichtsplattform. Diese ist zwar nur ein paar Meter unter dem Skydeck, dafür aber im Inneren des Gebäudes und ihr habt Glasscheiben vor der Nase. Der Ausblick ist trotzdem überragend.

Preise:

  • Aussichtsplattform in Inneren: 1800 Yen (ca. 15 €) pro Person
  • Offene Skydeck: weitere 500 Yen (ca. 4,10 €) pro Person

Tickets (ohne das Skydeck) könnt ihr nicht nur vor Ort sondern auch online bei Get your Guide kaufen: Tickets für den Roppongi Hills Mori Tower

Öffnungszeiten: Die Aussichtsplattform im Inneren hat jeden Tag von 10:00 Uhr bis 23:00 Uhr geöffnet. Auf das Skydeck kommt ihr allerdings nur bis 20:00 Uhr.

Wir auf dem Skydeck vom Roppongi Hills Mori Tower Aussicht vom Roppongi Hills Tower Tokio Helipad auf dem Mori Tower Tokio

Tokio Tower

Wusstet ihr das es einen zweiten Eifelturm gibt? Wir auch nicht. Bis wir ihn mit eigenen Augen gesehen haben. Der Tokio Tower ist 333 Meter groß und sogar 9 Meter höher als das Original in Paris.

Bis auf die sehr spezielle Farbe unterscheiden sich die beide Türme äußerlich so gut wie gar nicht. Unglaublich, dass die Japaner einfach eines der berühmtesten Gebäude der Welt kopiert und es sich selbst in ihre Hauptstadt gestellt haben.

Im Tokio Tower gibt es zwei Aussichtsplattformen. Eine auf 150 Metern Höhe und die andere auf 250 Metern Höhe. Allerdings wird die obere Plattform noch bis zum Sommer 2017 renoviert und kann nicht betreten werden.

Das macht aber gar nichts, denn die Aussicht vom unteren Deck hat uns auch schon super gefallen!

Preise:

  • Untere Aussichtspalttform: 900 Yen (ca. 7,30 €) pro Person
  • Obere Plattform: weitere 700 Yen (ca. 5,70 €) pro Person

Öffnungszeiten: Der Turm hat jeden Tag von 09:00 Uhr bis 23:00 Uhr geöffnet.

Aussicht aus dem Tokio TowerTokio Sehenswürdigkeiten und Tokio Tower

Stadtteil Akihabara in Tokio

Akihabara ist zwar ein relativ kleiner Stadtbezirk in Tokio, dafür aber einer der verrücktesten Ecken der Stadt. Er ist das Zocker- und Elektronikeldorado schlechthin.

Bereits als wir aus der Metro ausgestiegen sind wurden wir von gigantischen, unendlich bunten Werbetafeln empfangen. Größer als die meisten Häuser in Deutschland!

Eine Gaminghalle liegt neben der nächsten, ein Elektro-Supermarkt am anderen. Überall werden Mangas, Animes, Plüschtiere, Kostüme und sonstiges verrücktes Zeug verkauft. Und wenn ihr Lust habt könnt ihr euch in eines der vielen durchgeknallten Cafes hocken.

Herzlich Willkommen in einer komplett anderen, völlig schrägen und gleichzeitig wunderschönen Welt. Akihabara ist der perfekte Ort um euch einfach mal durch das Gewusel der belebten Straßen treiben zu lassen und das echte Japan in euch aufzusaugen.

Shops und Leuchtreklame in Akihabara Wir in AkihabaraGaming Halle von innen

Sehenswürdigkeiten im Stadtteil Taitō:

Taito ist der Stadtteil Tokios der uns persönlich am traditionsreichsten vorkam. Hier könnt ihr den ältesten Tempel Tokios, eine kleine Altstadt und ein paar andere lohnenswerte Sehenswürdigkeiten besichtigen.

Senso-ji Tempel

Eins vorneweg: Wenn ihr euch in Tokio genauso viele atemberaubende Tempel wie in Kyoto erwartet, dann müssen wir euch leider enttäuschen. Man merkt einfach an allen Ecken und Enden, dass Tokio eine Stadt der Zukunft und nicht der Tradition ist.

Mit dem Senso-ji hat Tokio dennoch einen der berühmtesten Tempel Japans im Angebot. Er ist das älteste Gotteshaus der Stadt und wurde bereits im siebten Jahrhundert errichtet.

Da der Tempel so beliebt ist, werdet ihr auf zahlreiche Touristen sowie Einheimische treffen. Vor allem am Wochenende wird es schon fast unangenehm voll. Etwas ruhiger ist es dagegen in den frühen Morgenstunden und auch unter der Woche.

Ob man den Senso-ji wirklich gesehen haben muss? Schwierig zu sagen. Ein Muss ist der Tempel auf keinen Fall. Er ist zwar sehr schön, hat uns jetzt aber auch nicht staunend zurückgelassen. Gefühlt sieht in Kyoto jeder zweite Tempel so aus.

Öffnungszeiten & Eintrittspreise: Der Eintritt ist frei. Geöffnet hat der Innenraum des Tempels jeden Tag von 06:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Senso-ji Tempel Tokio Tokio Reisebericht: Senso-ji Tempel

Nakamise Shopping Street

Die Nakamise Shopping Street liegt direkt vor dem Eingang des Senso-ji und ist von vorne bis hinten mit kleinen Souvenirgeschäften überladen. Um zum Senso-ji zu kommen führt eigentlich kein Weg an der Straße vorbei.

Auch wenn dort alles sehr teuer ist und ihr nur typischen Touri-Ramsch finden könnt, eignet sich die Nakamise Shopping Street vor allem um ein paar schöne Fotos zu schießen. Geht am besten hinter die kleinen Shops und schaut euch die komplett in Rot gestrichenen Rückseiten an. Sieht ziemlich cool aus!

Die Shopping Straße Nakamise in Tokio Die Shopping Straße Nakamise in Tokio

Ueno Park

Der Ueno Park ist einer der bekanntesten Parks in ganz Tokio. Vor allem während der Kirschblütenzeit scheint sich die gesamte Stadt in den Park aufzumachen und dort das Hanami Fest zu feiern.

Überall sitzen Menschen unter den zahlreichen Kirschbäumen auf Plastikplanen, essen ihr mitgebrachtes Sushi und schauen gerne auch mal etwas tiefer ins Glas.

Der Park an sich ist zwar schön (vor allem während der Kirschblütenzeit), uns war aber deutlich zu viel los. Der ganze Kirschblütenzauber verschwindet relativ schnell wenn man sich zwischen den Menschen hindurchpressen muss.

Um dem ganzen Trubel etwas zu entgehen und die Kirschblüten in voller Pracht zu genießen, solltet ihr also schon sehr früh am Morgen im Ueno Park auftauchen. Ein Highlight, dass ihr unbedingt gesehen haben müsst, ist der Park jetzt allerdings nicht.

Öffnungszeiten: Der Park hat rund um die Uhr geöffnet.

Menschen im Ueno Park Kirschblüten und Teich im Ueno Park Kirschblüten im Ueno Park

Ameya Yokocho Markt

Der Ameya Yokocho Markt ist ein relativ großer Markt und zieht sich über zwei Parallelstraßen. Während ihr in der einen Straße hauptsächlich Klamotten und Schuhe zu relativ günstigen Preisen kaufen könnt, gibt es in der anderen zahlreiche leckere Straßenküchen und einige Gewürzläden.

Obwohl wirklich viel los war fanden wir den Ameya Yokocho Markt ziemlich cool! Vor allem die Food-Street hat uns sehr beeindruckt und uns sogar ein bisschen an Thailand erinnert.

Öffnungszeiten: Durch die beiden Marktstraßen könnt ihr zwar immer laufen, die meisten Geschäfte und Restaurants öffnen allerdings erst gegen 10:00 Uhr und schließen irgendwann am späten Abend. Je nachdem wie viel los ist.

Eingang vom Ameya Yokocho Markt Tokio Lebensmittelstand im Ameya Yokocho Markt Tokio Tipp: Straße im Ameya Yokocho Markt

Yanaka Ginza

Obwohl Tokio ja eher für Moderne, Zukunft und Weiterentwicklung steht, gibt es mit der Yanaka Ginza sogar ein kleines Altstadtviertel. Zwar nicht vergleichbar mit der Altstadt in Kyoto, trotzdem ganz nett um einfach mal ein bisschen zu bummeln und ein paar rustikalere Häuser zu sehen.

An der Yanaka Ginza reihen sich außerdem sehr viele Geschäfte die hauptsächlich Klamotten, Souvenirs und die unterschiedlichsten Japanischen Speisen anbieten. Andere Touristen werdet ihr dort nur wenige afkntreffen.

Straße in der Yanaka Ginza Altstadt Straße in der Yanaka Ginza Altstadt

Stadtteil Sumida

Obwohl Sumida eher ein ruhigerer Stadtteil in Tokio ist, könnt ihr auch in dieser Ecke ein paar schöne Sehenswürdigkeiten finden.

Tokio Skytree

Was für ein Gebäude! Wenn ihr das erste mal direkt vor dem Tokio Skytree steht und nach oben schaut wird es euch definitiv die Sprache verschlagen. Er ist mit 634 Metern nicht nur der höchste Fernsehturm, sondern nach dem Burj Khalifa in Dubai auch das zweithöchste Gebäude der Welt!

Wie es sich für so ein gigantisches Bauwerk gehört, gibt es zwei Aussichtsplattformen die ihr besichtigen könnt. Eine liegt auf 350 Metern Höhe, die andere auf 450 Metern.

Tipp Nr. 1: Eine Fahrt nach oben lohnt sich nur bei Sonnenschein und wirklich klarer Sicht. Dann könnt ihr aber sogar Japans Wahrzeichen, den gigantischen Mount Fuji, am Horizont sehen.

Tipp Nr. 2: Kommt so früh wie möglich um nur „kurz“ anzustehen! Tickets könnt ihr leider nur vor Ort kaufen wodurch sich an den Kassen ziemlich lange Schlangen bilden. Mindestens 1 Stunde Anstehen gehört beim Tokio Skytree also zum guten Ton.

Solltet ihr darauf keine Lust haben könnt ihr aber auch die Fast Lane für Touristen nutzen. Dadurch kommt ihr zwar deutlich schneller nach oben, müsst aber auch 1000 Yen (ca. 8,10 €) pro Person extra zahlen. Euren Reisepass müsst ihr ebenfalls dabei haben.

Da wir in Tokio nicht immer Glück mit dem Wetter hatten, waren wir selbst nicht oben. Beim nächsten Mal aber dann.

Preise:

  • Aussichtsplattform 350 Meter → 2000 Yen (ca. 16,20 €)
  • Aussichtsplattform 450 Meter → weitere 1000 Yen (ca. 8,10 €)
  • Ticket an der Fast Lane → weitere 1000 Yen (ca. 8,10 €)

Solltet ihr also wirklich bis ganz nach oben wollen und auch noch die Fast Lane nutzen, seid ihr mal ganz schnell 4000 Yen (ca. 32,40 €) pro Person los.

Öffnungszeiten: Der Tokio Skytree hat jeden Tag von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet.

Tokio Skytree

Asahi Beer Headquarter

Schon mal ein Gebäude gesehen, dass aussieht wie ein gefülltes Bierglas? Wir auch noch nicht. Zumindest nicht bis wir in Tokio das Asahi Beer Headquarter gesehen haben. Das Gebäude ist die Zentrale der bekanntesten japanischen Biermarke Asahi und auf jeden Fall das Aushängeschild der „Trinkkultur“ in Japan.

Direkt neben dem Gebäude könnt ihr außerdem die riesige, goldene Asahi Flamme sehen. Für uns sieht sie zwar eher nach einem Biertropfen aus, aber gut. In Tokio ist einfach alles möglich…

Asahi Beer Headquarter im Tokio

Tokio Reisebericht: Der Sumida Park

Der Sumida Park ist einer der schönsten und vor allem auch ruhigsten Parks in ganz Tokio. Selbst bei Sonnenschein war hier relativ wenig los. Wenn ihr also mal 1-2 Stunden dem Großstadtdschungel entfliehen wollt, seid ihr dort genau richtig.

Achja, den etwas älteren japanischen Herrschaften könnt ihr dort übrigens beim Boccia spielen zusehen. Außerdem ist der Park einer der faszinierendsten Orte während der Kirschblütenzeit. Ein Traum in Weiß sozusagen! 😉

Da der Sumida Park fast direkt neben Skytree und dem Asahi Beer Headquarter liegt, lassen sich alle drei Sehenswürdigkeiten perfekt miteinander verbinden.

Öffnungszeiten & Preise: Der Park kostet keinen Eintritt und er hat rund um die Uhr geöffnet.

Kirschblüten im Sumida Park Tokio Sehenswürdigkeiten: Sumida Park Kirschblüten und Skytree im Sumida Park Weg im Sumida Park

Übernachten in Tokio – Unsere Tipps!

Mal wieder das leidige Thema in Japan: Unterkünfte finden die einigermaßen bezahlbar sind. Da macht auch Tokio keine Ausnahme! Hotelpreise haben es dort richtig in sich. Vor allem wenn ihr relativ zentral wohnen wollt und keine Lust auf einen Schlafsaal im Hostel habt. Stellt euch auch auf sehr kleine Zimmer ein. Selbst wenn ihr weit über 100 € pro Nacht ausgeben wollt.

Außerdem solltet ihr wirklich lange im voraus buchen um vielleicht einen echten Preis-Schnapper in Tokio zu finden. Wir haben unsere Unterkunft bereits 5 Monate davor reserviert und selbst damals waren schon mehr als 70% aller Unterkünfte ausgebucht!

Hier haben wir gewohnt in Tokio:

Da relativ zentrale Hotels in Tokio unser Budget komplett gesprengt haben, sind wir schließlich bei Airbnb fündig geworden. Zusammen mit Saras Schwester haben wir uns ein kleines Apartment mit zwei Zimmern und einer Küche gemietet.

Die Wohnung war relativ neu renoviert und im Vergleich zu den meisten Hotelzimmern richtig geräumig. Auch die Küche war gut ausgestattet. Allerdings gab es kein Internet, obwohl es damals beim Buchen angezeigt wurde.

Sehr ärgerlich, da wir dadurch 50 € für ein Pocket Wifi ausgeben mussten und Airbnb sich weigerte uns das Geld zu erstatten. Kundenservice sieht anders aus liebes Airbnb!

Trotzdem waren wir mit der Wohnung selbst sehr zufrieden. Der Preis war echt niedrig, die Lage hat auch noch gut gepasst und die Umgebung war absolut ruhig.

Das Apartment könnt ihr euch unter dem folgenden Link ansehen: Apartment in Tokio

Solltet ihr außerdem noch nicht bei Airbnb angemeldet sein, schenken wir euch hiermit einen 35 € Gutschein für eure erste Übernachtung: 35 € Gutschein für Airbnb

Weitere Hotelempfehlungen für Tokio

Solltet ihr keine Lust auf Airbnb haben und ein richtiges Hotel bevorzugen, dann schaut euch doch mal unsere 6 Alternativen an. Jeweils zwei Hotels für die niedrige, mittlere und hohe Preisklasse haben wir für euch rausgesucht.

Low Budget (Hostels):

Mittleres Budget:

High Budget:

Günstige Flüge nach Tokio finden

Eins vorneweg: Gefühlt liegt Tokio wirklich am anderen „Ende der Welt“ und Direktflüge von Deutschland sind sehr selten sowie ziemlich teuer. Einigermaßen günstige Flüge nach Tokio gibt es also nur mit Zwischenstopp.

Richtige Preiskracher, wie sie manchmal nach Thailand angeboten werden, braucht ihr allerdings nicht erwarten. Dafür ist Japan einfach noch ein zu „exotisches“ Land und steht bei zu wenigen Weltenbummlern aus Europa bis jetzt auf der Liste.

Wir haben zum Beispiel für unseren Rückflug von Tokio nach München mit Etihad Airways ca. 480 € pro Person gezahlt. Gedauert hat der ganze Spaß 20 Stunden (18 Stunden reine Flugzeit) und wir sind in Abu Dhabi umgestiegen. Das ist nicht wirklich teuer, aber auch nicht richtig günstig für einen Einzelflug. Uns war aber eine kurze Umstiegszeit sehr wichtig.

Hin- und Rückflug mit kurzer Umsteigezeit und somit kürzerer Flugdauer könnt ihr aber auf jeden Fall schon für ca. 800 € finden. Flüge mit längerer Umsteigedauer gibt es dagegen schon ab 600 € pro Person von allen großen Flughäfen Deutschlands.

Gefunden haben wir unseren Flug übrigens über Skyscanner. Bei der Flugsuchmaschine könnt ihr angeben wann und von wo es nach Tokio gehen soll. Anschließend vergleicht die Seite jede Menge Airlines miteinander und spuckt euch die günstigsten Flüge nach Tokio aus.

Hier geht es zur Webseite: Skyscanner Flugsuche

Tokio Tipps: Vom Flughafen in die Stadt

Aufgrund seiner Größe hat Tokio zwei internationale Flughäfen. Den Narita Airport und den Haneda Airport. Höchstwahrscheinlich werdet ihr am Narita Airport ankommen. Er ist der deutlich größere Flughafen, liegt aber auch extrem weit außerhalb des Stadtzentrums.

Vom Narita Flughafen in das Stadtzentrum

Es gibt drei verschiedene Zuglinien um vom Airport in das Stadtzentrum zu kommen.

  • Keisei Limited Express: Fahrtdauer beträgt 75 Minuten und die Endstation ist Nippori. Von dort könnt ihr in die Yamanote Line umsteigen. Preis: 1090 Yen (ca. 8,90 €) pro Person.
  • JR Sobu Line: Fahrtdauer ist 90 Minuten bis zur Tokio Station. Fahrtpreis: 1320 Yen (ca. 10,70 €) pro Person. Mit einem Japan Rail Pass ist dieser Zug kostenlos.
  • Narita Express: Die Fahrt dauert ca. 60 Minuten bis zur Tokio Station. Preis: 3220 Yen (ca. 26 €). Ebenfalls kostenlos solltet ihr einen Japan Rail Pass haben.

Fazit: Ohne Japan Rail Pass ist der Keisei Limited Express auf jeden Fall die richtige Wahl um vom Flughafen Narita in die City zu kommen. Mit einem Rail Pass solltet ihr euch dagegen für den Narita Express entscheiden. Ist schneller und gemütlicher als die JR Sobu Line.

Vom Haneda Airport ins Zentrum

Um mit dem Zug vom Haneda Airport ins Stadtzentrum zu kommen gibt es nur eine Möglichkeit.

Ihr fahrt mit der Keikyu Main/Airport Line bis nach Shinagawa und steigt dort in die JR Yamanote Line um. Die Yamanote Line ist die bereits angesprochene Ringbahn und halt an vielen wichtigen Stopps im Stadtzentrum Tokios.

Die Fahrt, beispielsweise nach Shinjuku, dauert gerade mal eine halbe Stunde und kostet 610 Yen (ca. 5 €) pro Person.

Öffentliche Verkehrsmittel in Tokio

Die größte Stadt der Welt hat ein gigantisches Netz für den öffentlichen Nahverkehr. Am Anfang waren wir ehrlich gesagt ganz schön überfordert weil es so viele verschiedene Zug, Bus oder Metrolinien gibt um im Zentrum der Stadt von A nach B zu kommen.

Nach etwas Eingewöhnungszeit hatten wir den Dreh aber relativ schnell raus. Wir sind eigentlich immer mit dem Zug oder der Metro gefahren. Einen Bus haben wir in Tokio nie benutzt.

Unser Tipp: Ladet euch die App Hyperdia runter. Sie zeigt euch an wie ihr zu welcher Uhrzeit von eurer gewünschten Station zur nächsten fahren könnt. Auch die exakten Preise spuckt die App aus. Außerdem ist sie völlig kostenlos und für Android sowie iPhone verfügbar. Hier die beiden Links zum Download:

Die App setzt zwar Internet am Smartphone voraus, allerdings gibt es an 99% aller Stationen sowie in vielen Restaurants kostenloses WiFi.

Merkt euch außerdem die grüne Yamanote Line. Es handelt sich um eine Ringbahn im Zentrum, die wirklich im Minutentakt fährt und auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten in Tokio ansteuert. Solltet ihr einen Japan Rail Pass haben könnt ihr damit sogar kostenlos fahren.

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Tokio fahren übrigens maximal bis 1:00 Uhr Nachts und dann erst wieder am Morgen ab ca. 05:00 Uhr. 24 Stunden Service gibt es also leider nicht.

Wenn möglich vermeidet außerdem die Rushhour am Morgen zwischen 07:00 Uhr und 09:00 Uhr sowie am Abend zwischen 17:00 Uhr und 19:00 Uhr. Zu diesen Zeiten wird es in bestimmten Linien wirklich brechend voll und es wird gequetscht was das Zeug hält. Wenn man das nicht gewohnt ist wird es sehr schnell ziemlich unangenehm.

Tokio Reisebericht: Subway fahren

Tokio Tipps: Tickets kaufen oder Suica Card

Tickets für die Metro oder die Züge könnt ihr wie üblich an zahlreichen Ticketautomaten der jeweiligen Station kaufen.

Allerdings raten wir euch dazu eine Suica Card zu holen. Da es sich um eine aufladbare Karte handelt, fällt der lästige Ticketkauf weg und ihr spart euch einiges an Zeit. Die Karte könnt ihr mit einem gewissen Geldbetrag aufladen und anschließend so lange mit der Metro oder dem Zug fahren bis das Guthaben aufgebraucht ist.

Besorgen könnt ihr euch die Suica Card an einem speziellen Kartenautomaten, der sich meist neben den normalen Automaten befindet. Dort könnt ihr die Karte auch wieder aufladen.

Weiterer großer Vorteil der Suica-Karte: Sie gilt nicht nur in Tokio sondern auch in Osaka, Kyoto oder Nara. Sogar bezahlen könnt ihr damit in manchen Geschäften und auch an den zahlreichen Getränkeautomaten an jeder Station.

Hinweis: Pro Suica Karte wird ein Pfand von 500 Yen fällig. Das bekommt ihr allerdings wieder sobald ihr sie zurückgebt.

Weitere Infos über die Suica Card könnt ihr hier nachlesen: Offizielle Seite der Suica Card

Suica Card Automaten in Tokio

Weitere nützliche Tokio Tipps

Touren innerhalb Tokios

Tokio auf eigene Faust zu erkunden macht Spaß, kann mit der Zeit aber auch anstrengend werden. Viele Infos gibt es leider nur auf japanisch und auch die Einheimischen können aufgrund der Sprachbarriere oft nicht wirklich weiterhelfen.

Deutlich entspannter wird eine Stadttour dagegen mit einem einheimischen Guide der sich in Tokio wirklich auskennt, jede Menge Geheimtipps parat hat, gutes Englisch spricht und euch somit alles genauestens erklären kann.

Passend dazu haben wir euch vier mega interessante Stadtführungen für Tokio herausgesucht.

Tokio Nachmittagstour mit Bootsfahrt auf dem Sumida Fluss – Die Tour dauert 4 Stunden und ihr werdet sogar am Hotel abgeholt. Besonders: Die abschließende Bootsfahrt auf dem Sumida Fluss!

Tokio Asakusa Riksha Tour – Lasst euch in einer Riksha durch Tokios trandionellstes Viertel fahren und nehmt haufenweise Kultur und Geschichte mit!

Tokyo: Yurakucho, Ginza, Shinbashi Food Tour – Wir lieben essen! Ihr auch? Wenn ja, dann solltet ihr euch eine Food Tour durch Japan nicht entgehen lassen. Die japanische Küche ist extrem besonders und hat ziemlich ausgefallene Dinge zu bieten.

Tokyo Himmel Cruisen: Hubschrauber-Tour – Zwar keine wirkliche geführte Tour, dafür aber ein unvergessliches Erlebnis. Einmal mit dem Hubschrauber über Tokio fliegen. Geiler geht es glaub echt nicht!

Zu guter letzt haben wir auch noch einen etwas längeren Ausflug für euch im Gepäck:

Ganztägig Bustour zum Mount Fuji ab Tokio – Der Mount Fuji ist das Wahrzeichen Japans und definitiv einer der schönsten Berge welt weit. Während der Bustour werdet ihr zu vielen Sehenswürdigkeiten rund um den Berg gebracht und habt bei jedem Stopp eine geniale Sicht.

Tokio Reiseführer kaufen – sinnvoll oder nicht?

Sobald ihr euch mit der Planung für Tokio beschäftigt, werdet ihr relativ schnell feststellen, dass es vor lauter Sehenswürdigkeiten keinen Anfang und auch kein Ende gibt. Die Stadt ist ein Fass ohne Boden und wir wussten anfangs vor lauter Infos überhaupt nicht wo wir anfangen sollen.

Wenn sich also irgendwo ein Reiseführer lohnt der euch zumindest ein bisschen an die Hand nimmt, dann definitiv in Tokio. Wir haben zwei gute Exemplare für euch rausgesucht:

Kirschblütenplätze in Tokio

Wie überall in Japan könnt ihr auch in Tokio jede Menge wunderschöne Orte und Plätze für die Kirschblüte im Frühling finden. Macht euch allerdings darauf gefasst, dass an vielen Spots einiges los ist. Vor allem während der Kirschblütenzeit am Wochenende drohen manche Ecken echt aus allen Nähten zu platzen.

Die folgenden Plätze solltet ihr euch dennoch nicht entgehen lassen:

  • Ueno Park
  • Shinjuku Gyoen Park
  • Sumida Park
  • Kitanomary Park
  • Tokio Imperial Palace
  • Fluss Meguro
  • Yoyogi Park
  • Inokashira Park
  • Mori Garden (klein aber fein)

Wir mit Kirschblüten im Hintergrund

Wie lange in Tokio bleiben

Wir wollen ehrlich zu euch sein: Egal wie lange ihr in Tokio bleiben wollt, die Zeit wird so oder so nicht ausreichen um die Stadt auch nur ansatzweise kennenzulernen. Da ihr aber mit Sicherheit nicht unendlich lange Zeit habt, raten wir euch dazu eine Woche in Japans Hauptstadt zu verbringen.

Wenn das Wetter mitspielt reichen 7 Tage aus um die größten Highlights sowie ein paar Geheimtipps zu sehen und auch noch einen Ausflug zu machen. Lohnenswert ist zum Beispiel eine Tour nach Kamakura und Yokohama.

Wir selbst waren 6 Tage vor Ort. Leider hat es davon 1 ½ Tage völlig verregnet, wodurch wir nicht alle Punkte auf unserer Liste abhaken konnten. Obwohl 1-2 Tage länger gut gewesen wären, haben wir die wichtigsten Highlights trotzdem gesehen. Und stellt euch in Tokio definitiv auf schmerzende Füße ein. 🙂

Hat euch unser Tokio Reisebericht gefallen oder habt ihr vielleicht noch ein paar andere Tipps sowie Sehenswürdigkeiten für die größte Stadt der Welt? Rein damit in die Kommentare. Wir freuen uns darüber!

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Tokio Reise Foto Tipps Sehenswürdigkeiten 1 Tokio Reise Foto Tipps Sehenswürdigkeiten 1 Tokio Reise Foto Tipps Sehenswürdigkeiten 1

 

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Marco
Hey! Ich bin Marco. Reiseblogger aus Leidenschaft und Web-Designer. Zusammen mit Sara lebe und arbeite ich komplett ortsunabhängig. Seit Januar 2016 reisen wir gemeinsam um die Welt. Ein Ende der Reise? Zum Glück nicht in Sicht! Auf Love and Compass teilen wir all unsere Reisetipps, Infos, Erfahrungen und schönsten Momente mit euch. Unser Motto: Kokosnuss und Zungenkuss! Wir freuen uns tierisch, dass ihr hier seid!

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