Roadtrip Frankreich – individuelle Route für 3 Wochen + Tipps

Startseite » Reiseziele » Europa » Frankreich » Roadtrip & Tipps

Frankreich – ein Land, das vor allem in Deutschland viel zu oft belächelt wird. Nach unserem mehrwöchigen Frankreich Roadtrip durch den Südwesten können wir dazu nur eins sagen: völlig zu Unrecht! Nicht nur die Franzosen sind viel freundlicher als oft behauptet, sondern auch das Land ist deutlich schöner und abwechslungsreicher als wir Anfangs dachten.

Hohe Berge, lebhafte Städte, historische Dörfer, weiße Sandstrände, türkisblaues Meer, altertümliche Burgen, leckeres Essen und guter Wein sind nur ein paar Stichpunkte, die wir einfach mal in den Raum werfen möchten.

Damit euch das Land genauso verzaubern wird wie uns, haben wir in diesem Beitrag unsere komplette Roadtrip-Reiseroute durch den Südwesten für euch zusammengefasst. Wir verraten alle Stopps, die besten Highlights, unsere Unterkünfte und die Anzahl der Nächte pro Region.

Frankreich Roadtrip: Übersichtskarte

Damit ihr euch während des Lesens besser orientieren könnt, haben wir eine Karte mit sämtlichen Stopps unserer Frankreich-Route erstellt. Außerdem haben wir die einzelnen Kilometerangaben eingetragen, um ein besseres Verständnis für die Entfernungen vor Ort zu bekommen.

Unser Roadtrip durch Frankreich als Karte
Die beste Reisekreditkarte für Frankreich (2024)

Mit der richtigen Reisekreditkarte könnt ihr viel Geld sparen und kostenlos abheben. Wie das funktioniert? Erklären wir euch ausführlich in unserem großen Kreditkartenvergleich für Frankreich!

Reisekreditkarte

Unsere individuelle Frankreich-Route

Insgesamt haben wir während unseres Roadtrips durch Frankreich x verschiedene Ziele bzw. Regionen angesteuert. Wir stellen euch nun alle Stopps in der gleichen Reihenfolge vor, in der wir selbst durchs Land gereist sind.

Stopp 1: Marseille

Legen wir los – und zwar mit Marseille! Die zweitgrößte Stadt des Landes war der Start unserer Frankreich-Route und hat uns von Anfang an in seinen Bann gezogen. Nicht nur die traumhafte Lage an der Côte d’Azur, sondern auch das wunderschöne Altstadtzentrum verleihen der Metropole eine ganz eigene Atmosphäre.

Hinzu kommt eine abwechslungsreiche, multikulturelle Lebensweise sowie zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wie zum Beispiel die Kirche Notre Dame de la Garde, das älteste Viertel Le Panier, der Hafen Vieux Port, das alternative Eck Cours Julien, das neue gebaute Mucem und vieles mehr.

Ein weiteres großes Highlight ist außerdem der Calanques Nationalpark, der direkt im Süden an Marseille angrenzt. Noch nie zuvor haben wir in Europa so klares, türkisblaues Meer gesehen!

Unsere ausführlichen Blogbeiträge dazu:

Hotelempfehlung Marseille:

}

Zeit in Marseille:

3-4 Nächte

Der Hafen Vieux Port in Marseille
Während unseres Frankreich Roadtrip waren wir im Le Panier Viertel

Stopp 2: Toulouse

Zweiter Halt des Frankreich Roadtrips: Toulouse – oder auch „La ville rose“, was übersetzt die rosa Stadt bedeutet. Diesen Spitznamen hat Toulouse aufgrund seiner unzähligen Gebäude erhalten, die aus rosaroten Terrakotta-Ziegeln gebaut wurden.

Doch hat die Stadt noch mehr zu bieten als rosarote Gebäude? Und wie! Alleine das historische Zentrum ist ein Fest für die Sinne und ein einziges, großes Fotomotiv. Ungelogen, wir kamen aus dem Staunen einfach nicht mehr raus!

Hinzu kommen beeindruckende Sehenswürdigkeiten wie die Kirche Basilique Saint-Sernin, das alte Jakobinerkloster Couvent des Jacobines, der traumhaft schöne Rathausplatz Place du Capitole, der beeindruckende Aussichtspunkt auf dem Kaufhaus Galeries Lafayette und weitere Highlights.

Außerdem liegt Toulouse am Fluss Garonne und ist eine sehr junge, hippe und lebhafte Stadt. Was wir am Ende damit sagen wollen: Ja, auch hier hat es uns extrem gut gefallen und Toulouse ist definitiv eine Reise wert!

Unser ausführlicher Blogbeitrag dazu: Toulouse in Frankreich – die schönsten Sehenswürdigkeiten & Tipps

Hotelempfehlung Toulouse:

}

Zeit in Toulouse:

2 Nächte

Die Aussicht von der Galerie Lafayette auf Toulouse in Frankreich
Kleine Gasse in der Altstadt von Toulouse

Stopp 3: Region Haute-Garonne

Nach Toulouse fuhren wir endlich in die Natur – und zwar weit ins ländliche Hinterland der Region Haute-Garonne (zu der Toulouse übrigens auch gehört).

Am Rande der Pyrenäen-Gebirgskette besuchten wir das ewig alte Dorf Saint-Bertrand-de-Comminges, dessen erste Siedlung bereits 72 vor Christus errichtet wurde. Heute erstrahlt der Ort allerdings in mittelalterlichem Glanz mit grauen Festungsmauern, historischen Gassen und einer jahrhundertealten Kathedrale.

Von Saint-Bertrand-de-Comminges ging es anschließend weiter in das kleine Dorf Arbas. Hier wartete nicht nur eine witzige Eselwanderung auf uns, sondern auch eine traumhaft schöne Nacht in einer großen Jurte.

Zu guter Letzt stand am nächsten Tag eine ziemlich spannende Fahrradtour mit dem E-Bike auf dem Programm. Start war im Zentrum vom Arbas, anschließend fuhren wir durch das grüne Tal Vallée de l´Arbas, ehe wir an der Spitze des Berges Relais ankamen und ein tolles Panorama genießen durften!

Unseren ausführlichen Blogbeitrag dazu: Haute-Garonne in Frankreich – Naturparadies am Rande der Pyrenäen + ein sturer Esel

Hotelempfehlung Haute-Garonne:

}

Zeit in der Haute-Garonne:

2-3 Nächte

Wir beide während unserer E-Bike Tour in Arbas
Jurte Außenansicht in Arbas Haute Garonne

Stopp 4: Region Lot-et-Garonne

Kommen wir nun zu einem großen Highlight unserer Frankreich-Route: In der Region Lot-et-Garonne durften wir nämlich zwei Tage lang ein Hausboot steuern, während wir den Fluss Baïse entlangfuhren.

Zuerst bekamen wir eine ausführliche Einweisung, bevor wir eineinhalb Stunden später komplett alleine losgeschickt wurden, mehrere Schleusen passierten und am Ende in der Ortschaft Vianne anlegten, um dort die Nacht auf dem Boot zu verbringen – ein unglaublich tolles, wenn auch schweißtreibendes Erlebnis. Immerhin fuhren wir zum ersten Mal ein Hausboot!

Am nächsten Tag stiegen wir dann wieder aufs E-Bike und starteten von der Anlegestelle eine Fahrradtour durch die hügelige Landschaft. Zuerst stoppen wir am Weingut Château du Frandat bevor wir noch einen kurzen Abstecher in das altertümliche, märchenhafte Dorf Nérac (Bild 1) machten – ganz große Empfehlung!

Unser ausführlicher Blogbeitrag dazu: Die Region Lot-et-Garonne – Ein Hausbooturlaub in Frankreichs Süden + Highlights in der Umgebung

Hotelempfehlung Lot-et-Garonne:

}

Zeit in der Lot-et-Garonne:

2 Nächte

Das Dorf Nérac in der Region Lot-et-Garonne
Wir beide am Hausboot fahren während des Frankreich Roadtrip

Stopp 5: Bordeaux

Nach einigen Tagen inmitten der grünen Natur Frankreichs, führte uns der Roadtrip zurück in städtische Gefilde – um genau zu sein nach Bordeaux. An der Stelle möchten wir es kurz machen: Bordeaux ist eine der schönsten Städte Frankreichs und hat uns komplett aus den Socken gehauen – noch mehr als bereits Marseille und Toulouse!

Auf der einen Seite schlägt ein kreatives, junges und modernes Herz, auf der anderen Seite wird das Stadtbild von unzähligen historischen Gebäuden und einer Altstadt geprägt, die beeindruckender kaum sein könnte. Bordeaux hat uns wirklich am laufenden Band sprachlos gemacht!

Falls ihr jetzt mehr über die Stadt und vor allem die einzelnen Sehenswürdigkeiten wissen wollt, dann schaut euch einfach mal unseren ausführlichen Artikel an. Wir haben ihn direkt unter den weiteren Infos verlinkt.

Unser ausführlicher Blogbeitrag dazu: Die Gironde in Frankreich – Geniale Sehenswürdigkeiten in Bordeaux + die Dune du Pilat

Hotelempfehlung Bordeaux:

}

Zeit in Bordeaux:

3-4 Nächte

Die Stadt Bordeaux von oben
Gasse mit Restaurants in der Altstadt von Bordeaux

Stopp 6: Cap Ferret & Dune du Pilat

70 Kilometer von Bordeaux entfernt liegt das Cap Ferret: eine langgezogene, sehr beliebte Halbinsel, die im Westen an den atlantischen Ozean grenzt und im Osten an die große Bucht von Arcachon.

Das Cap Ferret ist im Sommer bei Surfern, wohlhabenden Menschen und manchen Berühmtheiten sehr beliebt. Günstig ist ein Abstecher zur Insel deshalb nicht, trotzdem lohnt es sich.

Alleine die kilometerlangen Sandstrände am atlantischen Ozean sind der Wahnsinn. Außerdem könnt ihr einen Leuchtturm nach oben klettern und ein paar Austernfarmen entdeckte.

Doch das wahre Highlight liegt einige Kilometer entfernt: Die Rede ist von der gigantischen Dune du Pilat (Bild 1). Mit über 2,7 Kilometern Länge und 110 Metern Höhe ist sie die größte Wanderdüne Europas. Der Ausblick von oben auf die Düne und den Ozean lässt sich kaum in Worten beschreiben und gehört zu unseren absoluten Highlights der Route.

Unsere ausführlichen Blogbeiträge dazu:

Hotelempfehlung Cap Ferret:

}

Zeit auf Cap Ferret:

1-2 Nächte

Die riesengroße Düne Dune du Pilat
Aussicht auf die Insel Cap Ferret
Ein Strand auf der Insel Cap Ferret

Stopp 7: Tal der Dordogne

Das Tal der Dordogne – was für ein Name! In unseren Ohren hört er sich total verwunschen und magisch an. Um ehrlich zu sein, ist es das auch. Nicht nur einmal hatten wir hier das Gefühl, in ein längst vergessenes Zeitalter einzutauchen.

Vor allem die zahlreichen, mittelalterlichen Dörfer tragen einen Großteil dazu dabei. Drei davon haben wir uns angesehen: Collonges-la-Rouge, Rocamadour (Bilder 1 & 2) und Beaulieu-sur-Dordogne. Alle drei liegen malerisch in der Landschaft und sind unglaublich gut erhalten. Am besten hat uns allerdings Rocamadour gefallen.

Ein weiteres Highlight im Tal der Dordogne ist der Gouffre de Padirac ein riesiges Höhlensystem mit einem großen, kreisrunden Schlund in der Erde. Über eineinhalb Kilometer könnt ihr durch die Höhlen und Grotten wandern. Manchmal müsst ihr sogar in ein kleines Boot steigen, um einen Höhlensee überqueren zu können – ein fantastisches Erlebnis!

Unser ausführlicher Blogbeitrag dazu: Highlights im Tal der Dordogne – Rocamadour, der riesige “Gouffre de Padirac”, Klettern und vieles mehr!

Credits: 1. Bild: ® L. Nespoulous-SES Gouffre de Padirac

Hotelempfehlung Tal der Dordogne:

}

Zeit im Tal der Dordogne:

2 Nächte

Im Inneren der Höhle Gouffre de Padirac
Das Dorf Rocamadour im Tal der dordogne
Gasse im Dorf Beaulieu sur Dordogne

Stopp 8: Vallée du Loir

Vom Tal der Dordogne ging es weiter ins Vallée du Loir – eine Region, die als echter Geheimtipp gilt und uns extrem überrascht hat. Andere Touristen haben wir so gut wie gar nicht gesehen, dafür jede Menge wunderschöne Schlösser.

Besonders beeindruckend ist das Chateau du Lude (Bild 1), aber auch das Chateau de Poncé und das Chateau de Bazouges solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Es ist kaum zu glauben, wie gut die Schlösser im Laufe der Jahrhunderte erhalten wurden.

Neben den Burgen könnt ihr im Vallée du Loir aber auch einige, alte Weinhöhlen besichtigen. Die bekannteste ist die Domaine des Gauletteries aus den 1920er Jahren. Früher wurden hier tausende Flaschen frisch hergestelltem Wein gelagert, heute ist es mehr ein Museum für Liebhaber – sehr eindrucksvoll!

Am besten könnt ihr das Tal übrigens mit dem Fahrrad erkunden. Es gibt mehrere, gut ausgeschilderte Strecken, die euch durch das Vallée führen. Leihen könnt ihr die Bikes bei den Touristenbüros der Region. Doch dazu mehr im ausführlichen Beitrag.

Unser ausführlicher Blogbeitrag dazu: Die Region Vallée du Loir – Sehenswürdigkeiten & Highlights für Frankreichs größten Geheimtipp!

Hotelempfehlung Vallée du Loir:

}

Zeit in Vallée du Loir:

2 Nächte

Die Region Vallée du Loir während unseres Frankreich Roadtrips
Das wunderschöne Schloss Chateau du Lude

Stopp 9: Westliche Loire

Weiter geht’s an die Loire und somit zum vorletzten Ziel unserer Frankreich-Route. Mit über 1.000 Kilometern ist die Loire der längste Fluss des Landes. Während unserer Rundreise haben wir uns deshalb auf den westlichen Teil kurz vor Nantes konzentriert.

Vor allem für Aktivurlauber gibt es rund um die Loire jede Menge zu erleben. Wir selbst haben zum Beispiel zwei spannende Kajak-Touren gemacht, waren auf einem Boot unterwegs und sind eine etwas längere Strecke mit dem Fahrrad gefahren.

Eine sehr beliebte Sehenswürdigkeit an der Loire ist übrigens das Schloss Chaumont. Es liegt direkt am Ufer des Flusses, ist über 1.000 Jahre alt und sieht aus wie ein echtes Märchenschloss. Außerdem wird es von einem riesigen Park und einem sehenswerten botanischen Garten umgeben – klare Empfehlung!

Entlang der Loire stehen aber noch viele weitere alte Burgen, die allesamt einen Blick wert sind, wie zum Beispiel das Schloss Chambord oder auch das Schloss Chenonceau. Insgesamt sind es über 400 Stück!

Unser ausführlicher Blogbeitrag dazu: Die Loire in Frankreich – Schlösser, Radwege, Kajaken und mehr an Frankreichs längstem Fluss

Hotelempfehlung Westliche Loire:

}

Zeit an der westlichen Loire:

3 Nächte

Sara vor dem Schloss Chaumont
Sara im Kajak auf der Loire

Stopp 10: Nantes

Letzter Stopp des Frankreich Roadtrips: Nantes. Die historische Stadt liegt an den Ufern der Loire und ist mal wieder ein Vorzeigebeispiel für charmante, französische Innenstädte. Generell konnte uns jede einzelne Stadt der Route mit einem eigenen Erscheinungsbild überzeugen. In Nantes sind es die weißen, fast edel anmutenden Gebäude, die der Stadt ihr einzigartiges Flair verleihen.

Neben dem bezaubernden Zentrum hat Nantes auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Lohnenswert ist unter anderem das Schloss Chateau des Ducs Bretagne, der botanischen Garten Jardin des Plantes, die Passage Pomaraye oder auch die mächtige Kathedrale von Nantes.

Hinzu kommt die weltberühmte Maschinen-Ausstellung Les Machines de l´île. Auf einem riesigen Freiluftareal findet ihr mechanische, oft meterhohe Tiere im Stil des Steampunk Universums. Einige davon lassen sich sogar bedienen.

Unser ausführlicher Blogbeitrag dazu: Nantes in Frankreich: die schönsten Sehenswürdigkeiten & besten Tipps

Hotelempfehlung Nantes:

}

Zeit in Nantes:

2 Nächte

Die Stadt Nantes in Frankreich
Die Mauern des Chateau des Ducs Bretagne in Nantes

Mietwagen buchen

Den Mietwagen für unseren Frankreich Roadtrip haben wir über das bekannte Portal billiger-mietwagen.de gefunden* – eine sehr empfehlenswerte Seite, über die wir schon oft gebucht haben.

Abholen konnten wir das Auto in Marseille, abgeben am Ende in Nantes. Je nach Saison bekommt ihr einen Mietwagen übrigens schon ab zehn Euro pro Tag. Für Frankreich ist das ziemlich günstig!

Hinweis 1: Bucht einen Mietwagen immer mit Vollkaskoversicherung. Verbeulte Autos sind in Frankreich ganz normal und beim Einparken wird gerne angeeckt. Eine hervorragende, Alternativ könnt ihr die Versicherung aber auch bei billiger-mietwagen.de dazu buchen.

Hinweis 2: Passt auf, dass ihr nicht geblitzt werdet! Verkehrsbußen sind in Frankreich super teuer. Wir mussten leider 90 Euro zahlen, obwohl wir nur neun Stundenkilometer zu schnell waren.

Hinweis 3: Vor allem in Südfrankreich sind Autoeinbrüche keine Seltenheit. Räumt deshalb alles aus dem Auto raus, bevor ihr es abschließt und stehen lasst – selbst wenn es nur ein Pulli oder eine leere Wasserflasche ist. So sehen Diebe direkt, dass nichts zu holen ist und lassen euer Auto links liegen.

Mautgebühren

Auf vielen Autobahnen in Frankreich fallen Mautgebühren an, die es in sich haben! Für unseren kompletten Roadtrip mussten wir 65 Euro löhnen und nicht nur einmal schwer schlucken. Bezahlt wird typischerweise an den einzelnen Mautstellen. Die Bezahlung ist entweder in bar oder mit Kreditkarte möglich.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für den Südwesten Frankreichs liegt zwischen Mai und Oktober. Perfekt eignen sich die Monate Mai, Juni, September und Oktober, da es weder zu heiß, noch zu kalt ist. Dafür regnet es je nach Region durchschnittlich zwischen fünf- bis achtmal pro Monat.

Im Juli und August kommt es zwar kaum zu Regenfällen, dafür wird es super heiß – erst recht in den südlichen Ecken wie Marseille oder Toulouse. Wir haben die Route selbst im Juli gemacht und uns teilweise bei 35 Grad den Arsch abgeschwitzt. Beim Sightseeing in Städten oder bei Aktivitäten wie Kajaken kann das ganz schön fordernd werden.

Hinzu kommt, dass absolute Hochsaison ist und viele Orte überfüllt sind – vor allem die Küstenregionen und auch die Gebiete rund um die Loire. Juli und August würden wir in Zukunft deshalb nur wählen, falls eine Reise während der anderen Monate nicht möglich ist.

Der Winter zwischen Dezember und Februar ist dagegen deutlich kühler und regenreicher. Im Westen sind nachts sogar Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts möglich, im Süden eher weniger.

Wie lange für die Route einplanen?

Wir selbst haben für die gesamte Route fünf Wochen gebraucht, allerdings waren wir zwei davon nur in Marseille. Wenn man diese 14 Tage herausrechnet, ist die komplette Strecke in drei Wochen machbar.

Sollten es dennoch zu viele Stopps innerhalb von 21 Tagen sein, könnt ihr natürlich weitere Ziele streichen. Wir selbst würden am ehesten das Cap Ferret rausnehmen. Überlegt einfach mal selbst, welche der genannten Orte euch interessieren und welche nicht. Mit guter Planung könnt ihr die Route dadurch gut kürzen.

Habt ihr noch weitere Fragen zu unserem Frankreich Roadtrip oder möchtet ihr gerne einen tollen Stop entlang der Route ergänzen? Dann ab damit in die Kommentare!

—–

Werbung– Für manche Abschnitte des Roadtrips haben wir mit dem französischen Tourismusverband Atout France im Rahmen der Naturkampagne #gesichterfrankreichs zusammengearbeitet. Alles was ihr in diesem Beitrag lest ist trotzdem unsere eigene, freie Meinung.

Sara & Marco vom Outdoorblog Love & Compass auf einer Skitour

Über die Autoren

Hey! Wir sind Sara & Marco. Die meiste Zeit findest du uns in den Bergen, beim Essen oder bei beidem gleichzeitig. Unsere Wahlheimat ist das Berchtesgadener Land und unser Lieblingsberg der Watzmann. 😉 Auf unserem Outdoor-Blog Love & Compass teilen wir die besten Tipps und Touren für eine geile Zeit in der Natur mit dir. Wir freuen uns extrem, dass du hier bist und wünschen dir ganz viel Spaß beim Stöbern!

2 Kommentare
  1. Stefanie

    Danke für die Route. Wir haben viel davon übernommen, leider aber erst unterwegs bemerkt, dass ihr etwas durcheinander gebracht habt: 8 Valle de Loir, 9 westliche Loir und 10 Nantes. Fast alle Ziele, die ihr bei 9 “westliche Loir” nennt, liegen östlich vom Stopp 8. im Valle de Loir. Lediglich der Gandenhof und eine der Kayaktouren liegen im Westen kurz vor Nantes, der Rest liegt im Osten (die Hotels, das Schloss von Amboise). Das heißt man kann die Hotels nicht mit allen Aktivitäten verbinden und vor allem fährt man nach 8., dann eine Stunde nach Osten zu 9. und dann zwei Stunden (direkt an 8. vorbei) wieder nach Nantes. Das sind zwei Stunden Autofahrt, die nicht notwendig wären. Sinnvoller wäre also 9. (westliche Loire) -> 8. (Tal der Loir) -> 10. (Nantes)
    Und kleiner Tipp falls jemand mit dem Auto unterwegs ist, wäre für euch 10 -> 8 -> 9 sinnvoller, weil ihr dann schon im Osten seid und ungefähr zwei Stunden für die Heimfarht spart.

    Antworten
    • Sara & Marco

      Hallo Stefanie,
      vielen Dank für deine Einschätzung. Wir hoffen du hattest viel Spaß bei deinem Roadtrip durch Frankreich 🙂
      Die Reise haben wir auf unserem Blog so wiedergegeben, wie wir sie damals abgefahren sind. Natürlich liegt es im eigenen Interesse und je nach Reisevorliebe (ob eher Stadt oder doch mehr ländliche Gebiete etc.) auch am eigenen Reisestil, wie man Teile der Route am Ende fährt. Deine Erfahrung hilft sicherlich einigen anderen Leser*innen bei der Planung des eigenen Roadtrips durch das wundervolle Frankreich 🙂
      Vielen Dank & liebe Grüße,
      Sara & Marco

      Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert